Mitglied im Stadtsportbund
Leipzig e.V.

Stadtsportbund Leipzig

Mitglied im Landessportbund
Sachsen e.V.

Landessportbund Sachsen

Satzung des Leipziger Sportverein Südwest e. V.

§ 1 Name, Sitz und Zweck

Der LEIPZIGER SPORTVEREIN SÜDWEST e. V. (LSV SW) mit Sitz in Leipzig verfolgt
ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist unter der Nummer 309 in
das Vereinsregister der Stadt Leipzig eingetragen.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Er tritt dafür ein, dass allen Bürgern die Möglichkeit
gegeben wird, unter zeitgemäßen Bedingungen Sport zu treiben, den Sport in jeder Beziehung zu
fördern und die dafür erforderlichen Maßnahmen zu koordinieren unter besonderer
Berücksichtigung der gewichtiger gewordenen Freizeit.
Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er vertritt den Grundsatz religiöser, weltanschaulicher
und rassischer Toleranz.

§ 2 Mittelverwendung

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht an erster Stelle eigenwirtschaftliche Ziele
und Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3 Rechtsgrundlagen

1 Die Rechtsgrundlagen des Vereins sind seine Satzung und die Ordnungen, die
zur Durchführung der Aufgaben beschlossen werden. Die Ordnungen sind nicht
Bestandteil der Satzung und dürfen dieser nicht widersprechen.
2 Der Erlass der Ordnungen sowie deren Änderungen erfolgen durch den Gesamtvorstand
mit einfacher Stimmenmehrheit.

§ 4 Mitgliedschaft

1 Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
2 Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der
an den Vorstand zu richten ist. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen,
ist der Antrag auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Diese verpflichten
sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.
2a Minderjährige Mitglieder werden mit Eintritt der Volljährigkeit automatisch als erwachsene
Mitglieder im Verein geführt und beitragsmäßig veranlagt.
2b Nach Eintritt der Volljährigkeit hat das Mitglied das Recht die Mitgliedschaft unter Einhaltung
einer Frist von 3 Monaten zu kündigen.
3 Mit der Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied die Satzung an. Es verpflichtet sich die
Satzungsreglungen und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane
zu befolgen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu fördern und alles zu
unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.
4 Im Verein ist eine ruhende oder passive Mitgliedschaft möglich. Zur Gewährung ist
ein formloser Antrag zu stellen, über den der Vorstand entscheidet. Das Mitglied und
die Abteilung wird über den Entscheid informiert.
5 Personen, die sich besonders um das Ansehen des Vereins verdient gemacht haben,
können auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu
Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie die ordentlichen Mitglieder, sind
jedoch von der Beitragspflicht befreit.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

1 Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt,
durch Ausschluss oder durch Auflösung des Vereins.
2 Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung des Mitgliedes gegenüber
dem Vorstand und ist mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen zum Halbjahresoder
Jahresende möglich.
Für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr ist eine fristgemäße Kündigung von
vier Wochen zum Quartalsende zulässig.
3 Der Ausschluss kann durch Beschluss des Vorstandes mit einfacher Mehrheit durch
Streichung aus der Mitgliederliste sowie im Ausschließungsverfahren erfolgen.
Die Streichung von der Mitgliederliste kann erfolgen bei:
- Beitragsrückständen trotz Mahnung
- Verlegung des Wohnsitzes ohne Information.
Im Ausschließungsverfahren kann ein Mitglied ausgeschlossen werden:
- wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstößt
- wenn es gegen die Satzung und Ordnungen des Vereins verstößt
- bei unsportlichen Verhalten sowohl gegenüber Vereinsmitgliedern als auch gegenüber Dritten.
Das Ausschließungsverfahren wird durch die Verfahrensordnung geregelt.

§ 6 Beitragsleistungen und -pflichten

1 Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Dieses sind die regelmäßigen
Beiträge, die Aufnahmegebühren sowie erforderlichenfalls außerordentliche Beiträge (Umlagen).
2 Die Höhe des Jahresbeitrages, die Höhe der Aufnahmegebühr und die Art sowie Höhe
der außerordentlichen Beiträge werden vom Gesamtvorstand beschlossen.
außerordentliche Beiträge können jährlich maximal 20 % des Jahressockelbeitrages betragen.
3 Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein über Änderungen zur Mitgliedschaft
schriftlich zu informieren.
Dazu gehören insbesondere:
- die Mitteilung von Anschriftenänderungen
- Änderungen der Bankverbindung bei Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren
- Mitteilung von persönlichen Veränderungen, die für das Beitragswesen
relevant sind (z. B. Änderung bei Beschäftigung bzw. Ausbildung)
Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen Änderungen
nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins. Entsteht dem Verein dadurch ein Schaden, ist
das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.
Alles Weitere regelt die Beitragsordnung.

§ 7 Organe des Vereins

Vereinsorgane sind:
- die Mitgliederversammlung
- der Gesamtvorstand
- der Vorstand gemäß § 26 BGB
- die Abteilungen
Die Mitgliedschaft in einem Vereinsorgan ist ein Ehrenamt.

§ 8 Mitgliederversammlung

1 Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
- Wahl, Abberufung und Entlastung des Gesamtvorstandes;
- Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Vereinsauflösung;
- Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern;
- weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben.
auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.
3 Mindestens einmal im Jahr ist eine ordentliche Mitgliederversammlung durchzuführen. Sie findet als
Delegiertenversammlung statt.
4 Die Delegiertenversammlung besteht aus:
- den von den Abteilungen gewählten Delegierten
- den Mitgliedern des Vorstandes
- den Kassenprüfern
5 Der Vorstand setzt anhand eines Delegiertenschlüssels die Zahl der Delegierten der Abteilungen
im Verhältnis zum Gesamtmitgliederstand fest, wobei jede Abteilung mit mindestens einem
Delegierten zu berücksichtigen ist.
6 Die Delegiertenversammlung wird vom Vorstand mit einer Frist von vier Wochen unter Angabe
der Tagesordnung schriftlich einberufen. Die Einladung an die Abteilungsmitglieder erfolgt über die
2 Stimmberechtigt ist jedes Mitglied ab 14 Jahre. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts
Abteilungsleitungen unter Angabe der durch den Delegiertenschlüssel ermittelten Delegiertenzahl.
7 Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem
angesetzten Termin schriftlich fordert.
Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzugeben.
8 Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Antrag der Mitglieder einzuberufen, wenn
ein Drittel der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt.
9 Sämtliche Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder
gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
Die Abstimmung geschieht öffentlich durch Handheben, wenn nicht geheime Wahl
beantragt ist.
10 Über die Versammlung ist ein Protokoll zu führen, welches vom/von der Protokollführer/-in und
dem/der 1. Vorsitzenden, bei Verhinderung dem/der 2. Vorsitzenden, zu unterzeichnen ist.

§ 9 Gesamtvorstand

1 Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus
- 1. Vorsitzende/r
- 2. Vorsitzende/r
- Schriftführer/in
2 Dem Vorstand können weitere Beisitzer/innen angehören
3 Eine Personalunion ist unzulässig.
4 Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann der Vorstand
ein Ersatzmitglied kooptieren.

§ 10 Aufgaben und Zuständigkeiten des Gesamtvorstandes

Der Gesamtvorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht
einem anderen Organ durch die Satzung zugewiesen sind.
Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:
- die Vorbereitung und Einberufung der Mitglieder- und Delegiertenversammlung
einschließlich der Erarbeitung der Tagesordnung,
- die Ausführung von Beschlüssen der Mitglieder- und Delegiertenversammlung,
- die Erarbeitung von Entwürfen für den Haushaltsplan und Jahresbericht sowie
die Organisation der Buchführung,
- die Beschlussfassung über Aufnahmeanträge, die Beendigung der Mitgliedschaft,
insbesondere Ausschlüsse von Mitgliedern.
Der Gesamtvorstand kann zu seiner Unterstützung eine Geschäftsstelle einrichten.

§ 11 Wahl des Gesamtvorstandes

Der Gesamtvorstand wird von der Mitglieder-/Delegiertenversammlung gewählt.
Gesamtvorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
Die Mitglieder werden für die Zeit von drei Jahren gewählt.
Der Gesamtvorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt im Gesamtvorstand.

§ 12 Sitzungen des Gesamtvorstandes

Der Gesamtvorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen
werden. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig. Der Gesamtvorstand ist
beschlussfähig, wenn mindestens 50% seiner Mitglieder anwesend sind. Der Gesamtvorstand
entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die
Stimme des 1.Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden.

§ 13 Vorstand gemäß § 26 BGB

1 Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die/den 1. Vorsitzende/n und die/den
2. Vorsitzende/n vertreten.
2 Vertretungsbefugt sind nur beide gemeinsam.
3 Der Gesamtvorstand ist ermächtigt bei vorzeitiger Amtsbeendigung der/des 1. oder
2. Vorsitzenden einen Ersatz zu kooptieren.

§ 14 Satzungsänderungen

Zur Satzungsänderung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen stimmberechtigten
Mitglieder oder Delegierten des Vereins erforderlich.

§ 15 Vereinsabteilungen

Für jede im Verein betriebene Sportart ist eine Abteilung mit einer Abteilungsleitung zu bilden.
Die Leitungen werden von den Mitgliedern der Abteilungen auf die Dauer von 3 Jahren gewählt.

§ 16 Kassenprüfung

Die auf der Delegiertenversammlung auf jeweils 3 Jahre zu wählenden 2 Kassenprüfer/innen haben
gemeinschaftlich mindestens einmal im Jahr unvermutet und ins einzelne gehende Kassenprüfungen
vorzunehmen, deren Ergebnis sie in einem Protokoll niederlegen und der/dem 1. Vorsitzenden mitteilen.
Die Kassenprüfer, im Verhinderungsfall die/der 1. Vorsitzende, berichten darüber in der
Delegiertenversammlung.

§ 17 Vermögen des Vereins

Die Überschüsse des Vereins, der Geldbestand sowie die sonst vorhandenen Vermögensbestände
sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu

§ 18 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr deckt sich mit dem Kalenderjahr.

§ 19 Vereinsauflösung

1 Zur Auflösung des Vereins ist die Zustimmung von drei Vierteln der erschienenen
stimmberechtigten Mitglieder des Vereins erforderlich.
2 Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das
Vermögen des Vereins dem Stadtsportbund Leipzig e.V. zu, der es unmittelbar
und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 20 Ehrenamtspauschale

Der Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse
und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf
Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalen
Aufwandsentschädigung ausgeübt werden.
Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der
Vorstand gem. §26 BGB zuständig.

§ 21 Datenschutz

Mit dem Beitritt eines Mitgliedes nimmt der Verein seine Adresse, sein Geburtsdatum und seine
Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen Verwaltungssystem
gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird eine Mitgliedsnummer zugeordnet.
Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und
organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.

§ 22 In-Kraft-Treten

Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 13.10.2014 beschlossen und
ersetzt die bisherige Satzung.
Sie tritt mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Leipzig, 13.10.2014

Uwe Großmann
1. Vorsitzender

Vereinshaus/ Geschäftsstelle

Leipziger Sportverein Südwest e.V.
Windorfer Straße 63
04229 Leipzig

Tel.: 0341 - 4 25 06 54
Fax: 0341 - 9 02 38 35

Sprechtag in d. Geschäftstelle:
Donnerstag, 10.00 - 18.00 Uhr

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